Dienstag, 2. Februar 2010

Vetekärve, das Weizenbündel, an der Norra Hamngatan in Göteborg


Nicht immer ist Kunst auch als solche anerkannt und oft geriet auch der Name des Künstlers mit dem Tod eines Architekten in Vergessenheit. So geschah es auch bei der Vetekärve, dem Weizenbündel, das man an an einem Gebäude an der Ecke Norra Hamngatan und Drottningstorget entdecken kann.

Das Weizenbündel wurde bereits beim Bau des damaligen Apotheke zu Beginn des 20. Jahrhunderts an seiner Stelle angebracht und glänzte wie schon wie heute bei jedem Sonnenstrahl. Welche Bedeutung das Kunstwerk hatte ist uns leider verborgen, da eine Weizengerbe zwar mit dem Sternzeichen Jungfrau und der Fruchtbarkeit verknüpft wird, nicht aber mit einer Apotheke.

Den Auftrag zur Vetekärve gab, wie zu jener Zeit üblich, der Architekt Arvid Bjerkes, der die damalige Apoteket Vasen erbaute, die bei Göteborgern jedoch fast nur Järnvägsapoteket, Eisenbahnapotheke, bekannt war. Da Arvid Bjerkes, damals knapp 20 Jahre alt, mit dem kunstinteressierten Architekten Sigfrid Ericson zusammenarbeitete, entstand das Kunstwerk vermutlich unter dem Einfluss seines Freundes.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

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